Der Zigeunerbaron

„150 Minuten Operette mit Schmackes, Melodien zum Mitsummen: Damit begeisterte das rumänische Ensemble am Mittwochabend in der Zweibrücker Festhalle. Immer wieder gab es Zwischenbeifall.“ (Pfälzischer Merkur)

Johann Strauß

 

Opera Romana

 

Die Arbeit am „Zigeunerbaron“ hat Johann Strauß nicht nur sehr lange beschäftigt, sie war vor allem dadurch gekennzeichnet, dass lange nicht klar war, ob das Werk eher eine Oper oder eine Operette werden sollte. 

Entstanden ist eine der anhaltend weltweit erfolgreichen Meisteroperetten von Johann Strauß. Originell in Handlung und Charakteren, fängt seine Musik das ungarische Milieu ein.

Die Palette musikalischen Ausdrucks ist farbig-vielfältig. Sie reicht von ländlicher Zigeuneridylle, Siegesmarsch bis zu lyrischer Empfindsamkeit, immer dezent ungarisch gefärbt.

Thematisch greift die Operette Ernstes und Aktuelles ihrer Zeit auf: Verbannung, Verödung von Grundbesitz, Amnestie, Rückkehr und österreichischen Erbfolgekrieg (1740-1748).

Operette wäre aber nicht Operette, wenn es nicht - ganz im Sinne des heiteren Genres Operette – nach allerlei Intrige und einem Standeskonflikt - eine glücklich endende Liebesgeschichte geben würde, nämlich die zwischen dem Zigeunermädchen Saffi und Barinkay, dem heimgekehrten Gutsherrn, den die Zigeuner zum Zigeunerbaron ausrufen.

 

Pressestimmen

150 Minuten Operette mit Schmackes, Melodien zum Mitsummen: Damit begeisterte das rumänische Ensemble am Mittwochabend in der Zweibrücker Festhalle. Immer wieder gab es Zwischenbeifall. (Pfälzischer Merkur)