Wiener Blut

Eine der fröhlichsten Straußoperetten - wienerisch-charmant, lebendig, locker-beschwingt, in zündenden Tanzmelodien von Polka und Walzer

Johann Strauß

 

in der Bearbeitung von Adolf Müller nach persönlichen Angaben von Johann Strauß

Text von Victor Léon und Leo Stein

 

Opera Romana

 

„Wiener Blut“ ist eine der fröhlichsten Straußoperetten, auch, wenn sie nicht mehr von Johann Strauß selbst bearbeitet  wurde. Sie ist eine Komödie der Irrungen und Wirrnisse – wienerisch-charmant, lebendig, locker-beschwingt, in zündenden Tanzmelodien von Polka und Walzer; bezaubernd, nostalgisch und zugleich das Motto des ganzen Spiels beinhaltend in dem Walzerlied „Wiener Blut, eig´ner Saft, voller Kraft, voller Glut!“ 

 

Graf Balduin Zedlau, Gesandter von Reuß-Schleiz-Greiz, so provinziell, dass es seine Frau Gabriele kurz nach der Heirat vorzog, von ihm getrennt in Wien zu leben , hat sich zu einem Lebemann gewandelt. Er hat eine Geliebte, die Tänzerin Franziska Cagliari und hat sich gerade in die hübsche Probiermamsell Pepi verliebt, die zudem die Freundin seines Kammerdieners Josef ist. Als Fürst Ypsheim, der Vorgesetzte Zedlaus, überraschend auftaucht, wird die ohnehin nicht ganz unkomplizierte Situation des Grafen noch schwieriger, der alle Hände voll zu tun hat, damit sich seine Geliebte, Pepi und seine Ehefrau Gabriele, die zu Besuch nach Wien gekommen ist, nicht begegnen. Fürst Ypsheim hält die Geliebte des Fürsten für dessen Frau und seine Ehefrau für die Geliebte. Ehefrau Gabriele und Franziska kämpfen beide um den Fürsten, denn jede glaubt in der anderen eine Konkurrentin zu haben und der Fürst ist damit beschäftigt, dass sein Rendezvous mit Pepi zustande kommt. Am Ende aber findet dieses Verwirrspiel, bei dem keiner mehr weiß, wer wen mit wem betrügt, ein gutes Ende. Was zusammengehört kommt zusammen: Graf zu Gräfin, Fürst zu Tänzerin, Kammerdiener zu Probiermamsell.