Der Troubadour

„Ein Hörgenuss“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

Giuseppe Verdi

 

Moldawische Nationaloper

 

Verdis „Blitzoper“ – in 29 Tagen komponiert – ist ein Musikdrama; ein Musikdrama der Gegensätze von Liebe und Hass, leidenschaftlich, mit höchsten Affekten, getragen von Melos und Rhythmik.

Ungewöhnlich, sogar für Verdi, ist der Reichtum an Melodien in dieser Oper, in der zwei Brüder gegeneinander auf Leben und Tod kämpfen, ohne um ihre Verwandtschaft zu wissen. 

„Der Troubadour“ führt in eine Welt, in die Protagonisten nicht handeln, sondern von ihren Gefühlen der Liebe, des Hasses, der Eifersucht und der Rache beherrscht sind. An seiner Vorlage, dem gleichnamigen Drama des spanischen Autors Antonio García Gutiérrez, interessierte Verdi vor allem die Zigeunerin Azucena in ihrer Zerrissenheit zwischen dem Gefühl ihrer mütterlichen Liebe zu ihrem Sohn einerseits und der Verpflichtung zur Rache für den Mord an ihrer eigenen Mutter andererseits. Aus der packenden Geschichte von Garcia Gutiérrez entwickelten Verdi und sein Librettist Salvatore Cammarano eine Folge von Momentaufnahmen in kurzen Bildern, die Verdi mit einer Musik ausgestaltete, deren Melodienvielfalt von keinem seiner übrigen Werke übertroffen wird. 

 

Pressestimmen

Ein großer Opernabend im Haus der Stadt ... Es waren die Stimmen der Protagonisten, die in der einzigartigen Abfolge von Belcanto-Nummern in Arien, Duetten und Terzetten durchweg überzeugten. (Dürener Nachrichten)